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Die Geschichte der Kreditkarte

9. Juni 2010 | Von | Kategorie: Kreditkarte

Für den Besitz einer Kreditkarte sprechen viele Gründe. Als modernes Zahlungsmittel erfreut sie sich global bei Verbrauchern und den Akzeptanzstellen großer Beliebtheit. Weltweites bargeldloses Zahlen wird dem Nutzer ermöglicht. Mittlerweile gehört bei einer Auslandsreise eine Kreditkarte in jedes Handgepäck, da sie wesentlich häufiger als die üblichen EC-Karten akzeptiert wird. Außerdem erhalten Sie an ausländischen Bargeldautomaten mit einer Kreditkarte problemlos Zahlungsmittel in der entsprechenden Landeswährung.

Aber nicht nur auf Reisen, sondern auch bei Anschaffungen über das Internet wird die Kreditkarte immer beliebter. Kreditkarten werden im Internet oftmals bevorzugt, da die Zahlweise für den Verkäufer sicher und schnell ist. Somit kann die Ware auch schneller ausgeliefert werden, was wiederum dem Käufer zugutekommt. Ein weiterer Vorteil der Kreditkarte besteht in dem individuellen Verfügungsrahmen, welcher dem Nutzer eingeräumt wird. Somit steht dem Kartenbesitzer ein permanenter zusätzlicher Geldbetrag zur Verfügung.

genial card 300x251 Die Geschichte der KreditkarteDoch was versteht man eigentlich genau unter einer Kreditkarte? Sie entspricht einer weltweit einsetzbaren Chipkarte, mit welcher man Dienstleistungen und Waren unkompliziert bezahlen kann. Die Kreditkarten werden in der Regel von Banken, welche mit den Kreditkartenorganisationen zusammenarbeiten ausgegeben. Der Name Kreditkarte beruht auf der Tatsache, dass den Karteninhabern unter Verwendung der Karte oftmals ein Kredit gewährt wird. Erstmalig wurde der Begriff 1887 von Edward Bellamy in einem Science-Fiction-Roman erwähnt.

Der Grundgedanke der Kreditkarte stammt ursprünglich aus den USA und wurde dort auch bereits 1894 in die Realität umgesetzt. Daraufhin begann sie ihren Siegeszug. Damals wurden die ersten der Kredit gewährenden Karten von Hotels an ausgesuchte Gäste vergeben, welche dadurch Leistungen mit späterer Zahlung in Anspruch nehmen konnten. In den Folgejahren zogen andere Branchen, wie Kaufhausgesellschaften oder Restaurantketten gleich und vergaben erste Kreditkarten an ihre Kunden. Auf diesem Wege festigte man die Firmentreue und erleichterte die Zahlung. Etwas später, wieder in den Vereinigten Staaten von Amerika, kamen die Universalkreditkarten auf den Markt, welche nicht nur bei einem Unternehmen zur Zahlung eingesetzt werden konnten. Bald darauf wurden auch die Ländergrenzen überwunden und die Kreditkarte setzte ihren Erfolgskurs fort.

Gegenwärtig gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Kreditkarten, welche sich immer mehr den jeweiligen Kundenansprüchen anpassen. So erhält der Karteninhaber beispielsweise bei einer Chargekarte eine monatliche Rechnung über den Gesamtbetrag, welcher innerhalb 30 Tagen belastet wird. Auf diesem Weg wird dem Kunden für den Zeitraum zwischen der Zahlung des Einkaufes und der Rechnungsbegleichung ein meist zinsloser Kredit mit geringer Laufzeit gewährt. Demgegenüber gibt es die Daily-Chargekarte, bei welcher die Abrechnung über ein technisches Kartenkonto erfolgt. Dieses wird im Guthaben geführt und bietet zusätzlich einen monatlichen Kreditrahmen. Ist das Kartenkonto mit Guthaben gefüllt, so wird dieses bei einem Einkauf sofort belastet. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, so kann der für Kreditkarten übliche Kreditrahmen genutzt werden. Für Internet-Einkäufe sind die sogenannten virtuellen Kreditkarten, welche nur aus den notwendigen Kartendaten bestehen und innerhalb des Internets wie normale Kreditkarten fungieren, im Vormarsch.

In verschiedenen Ausstattungen, angefangen bei der Silberkarte über die Gold- bis hin zur Platinkarte, werden Kreditkarten angeboten. Dabei unterscheiden sie sich durch das entsprechende Zusatzleistungs-Paket, mit welchem die Karte in Verbindung steht. Solche Zusatzleistungen können Versicherungen oder auch Serviceangebote sein.

Generell ist auch der Besitz mehrerer Kreditkarten möglich, wenn man beispielsweise besonders häufig im Ausland tätig ist und bei der Akzeptanz der Kreditkarte vor Ort sicher gehen möchte. Allerdings wird jede Ausstellung einer Kreditkarte der SCHUFA gemeldet. Wenn die Anzahl der Kreditkarten-Meldungen den üblichen Rahmen überschreitet, wirkt sich dies negativ auf den zu berechnenden Scorewert aus. Bei der Zahlung mit einer Kreditkarte entstehen bekannterweise Kosten, welche der Händler, bei dem der Kartenbesitzer seine Dienstleistungen beziehungsweise seine Waren käuflich erwirbt, tragen muss. Diese Gebühren variieren je nach Kreditkartenanbieter. Bei einigen Kreditinstituten erfolgt eine kostenfreie Ausgabe der Karten an die Kunden (z.B. GenialCard der Hanseatic Bank), andere Institute verlangen einen bestimmten Kreditkarten-Umsatz, damit die Jahresgebühr für den Kunden entfällt. Eine dritte Möglichkeit besteht in der Jahresgebühr, welche andere Institute verlangen.

Sollte man eine Kündigung der Kreditkarte in Betracht ziehen, ist dies problemlos möglich, da in der Regel keine Kündigungsfristen einzuhalten sind. Kreditkarten können von den Kreditkarten-Besitzern und auch von den Karten-Anbietern fristgemäß schriftlich gekündigt werden, wobei die Kündigungsregeln des entsprechenden Vertrags zu berücksichtigen sind. Die Laufzeiten von Kreditkarte betragen in der Regel zwischen einem und fünf Jahren. Die Kündigung der Karte durch den Karteninhaber ist zwar jederzeit möglich, allerdings wird die Kartengebühr trotzdem bis zum Vertragsende berechnet. Die Kreditkarte ist mit dem Wirksamwerden der Kündigung unaufgefordert und umgehend dem Kreditkarten-Anbieter zu übergeben.

Wenn Sie künftig nur noch die jahresgebührenfreie VISA-Kreditkarte der Hanseatic Bank als einzige Kreditkarte einsetzen möchten, dann können Sie Kreditkarten anderer Banken ganz einfach mit dem folgenden Dokument kündigen, das Sie sich kostenlos als PDF herunterladen und ausdrucken können.

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Zitate

  1. [...] http://www.hanseaticbank-magazin.de/kreditkarte/geschichte-der-kreditkarte/

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