Virtueller Einkauf ohne Reue
24. November 2009 | Von Redaktion Hanseatic Bank | Kategorie: SicherheitTipps fürs Online-Shopping
- Achten Sie auf sichere Datenübertragung beim Bezahlvorgang. Nur wenn sich in Ihrem Browser-Fenster ein Schlüssel- oder ein Schloss-Symbol befindet, werden die Daten Ihrer Karte sicher verschlüsselt übermittelt. Dieses Symbol sehen Sie je nach Browser unten in der Statuszeile (Firefox) oder neben der Adresszeile oben (Internet Explorer). Wenn Sie mit der Maus über das Symbol fahren oder daraufklicken, sehen Sie das entsprechende Sicherheitszertifikat des Anbieters.
- Nutzen Sie Online-Shops mit dem Trusted Shops Siegel. Diese Shops haben sich verpflichtet, höchste Anforderungen in puncto Daten- und Liefersicherheit zu erfüllen.
- Machen Sie sich stets eine Liste Ihrer Online-Einkäufe, um den Überblick zu behalten und bewahren Sie Bestellbestätigungen (E-Mails) auf oder drucken Sie sich diese aus.
- Vergleichen Sie die Preise der Shops mit einer Preissuchmaschine.
- Achten Sie auf versteckte Kosten. Manche Shops berechnen rund 30 Prozent des Preises für Versand- und Verpackungskosten. In vielen Preisvergleichsportalen können Sie heute auch schon nach dem Gesamtpreis (inkl. der Versandkosten) sortieren.
- Machen Sie Ihren Kauf bei Bedarf rückgängig. Das geht innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung. Diese Frist beginnt erst, wenn Sie die sogenannte Widerrufsbelehrung in Schriftform (per E-Mail oder beiliegend im Paket) erhalten haben. Ausnahme: Kein Rückgaberecht gibt es für bereits geöffnete CDs, DVDs,Computerspiele sowie Eintrittskarten oder speziell für Sie angefertigte Waren.
Beim Online-Shopping werden Sie mit den unterschiedlichsten Zahlungsmethoden konfrontiert. Zahlen Sie zum Beispiel eine Ware per Vorauskasse, kann es bei unseriösen Händlern schon mal vorkommen, dass Sie die Ware nie erhalten. Auch die Nachnahme ist nicht ganz sicher. Denn Sie bezahlen zwar erst beim Postboten, sehen aber erst hinterher, wenn Sie das Paket geöffnet haben, ob der Inhalt auch Ihrer Bestellung entspricht. Zudem kommen mit der Nachnahmegebühr noch einmal zusätzliche Kosten auf Sie zu.
Es gibt aber auch einige Bezahlmethoden für den sicheren Einkauf im Internet:
Kauf auf Rechnung
Viele Unternehmen bieten diese klassische Methode der Bezahlung an. Sie setzt ein gewisses Vertrauen voraus, denn zwischen dem Versand des Produktes und der Bezahlung liegen leicht zwei Wochen. Generell gehört die Zahlungsweise per Rechnung für den Käufer zu den sichersten Transaktionen. Viele Unternehmen bieten den Rechnungskauf erst ab einer weiteren Bestellung an.
Bezahlung mit Kreditkarte
Die Bezahlung via Kreditkarte gehört beim Online-Shoppen zu den beliebtesten Zahlungssystemen. Der Käufer gibt seine Kartennummer und das Gültigkeitsdatum seiner Kreditkarte ein. Einige Händler fragen darüber hinaus nach der so genannten Kartenprüfnummer. Der Kaufbetrag wird vom Händler nach Versand bzw. Bereitstellung der bestellten Waren von der Kreditkarte des Käufers eingezogen. Die Abwicklung funktioniert vergleichsweise schnell und unkompliziert, birgt jedoch gewisse Risiken bei der Übermittlung von Konten- oder Kreditkartendaten.
Bezahlung mit Lastschrift
Auch dies ist eine beliebte und sichere Zahlungsmethode im Internet. Der Käufer gibt seine Kontonummer und Bankleitzahl ein. Lastschriftbeträge werden direkt vom Girokonto des Käufers abgebucht. Bei einer unberechtigten Abbuchung kann der Käufer eine Lastschrift über seine Bank wieder rückgängig machen. Je nach Girokontomodell können für eine Lastschrift zusätzliche Gebühren für den Verkäufer entstehen, die dieser gegebenfalls an den Käufer weiterbelastet.
Einsatz von Payment-Systemen
Als Alternative zu herkömmlichen Bezahlvarianten verstehen sich Payment-Systeme. Die Anbieter solcher Systeme agieren als Treuhänder. Bei einem Kauf im Internet zahlt das Payment-System den Rechnungsbetrag an den Online-Shop aus und bucht diesen Betrag wiederum vom Giro- oder Kreditkartenkonto des Käufers ab. Der Vorteil liegt in der Geschwindigkeit, da der Händler das Geld sofort erhält. Das bekannteste System dieser Art ist PayPal, die auch einen umfassenden Käuferschutz anbieten.
Im Gegensatz zu PayPal, wo der Käufer ein eigenes Transferkonto eröffnen muss, gibt es Systeme, bei denen der Käufer direkt mit seinen Onlinebankingdaten (PIN/TAN) bezahlt. Ein solches System, das mit den Bankingdaten arbeitet ist sofortueberweisung.de.
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