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Bargeldloses Bezahlen im Ausland

27. Juli 2010 | Von Redaktion Hanseatic Bank | Kategorie: Kreditkarte

Wer in den Urlaub fährt oder sich für längere Zeit im Ausland aufhält, muss sich Gedanken darüber machen, auf welche Weise er dort für die nötigen Barmittel sorgt. Das altbewährte Umtauschen in die ausländische Währung bei der heimischen Bank ist sicherlich die kostengünstigste Möglichkeit.

Ein Nachteil beim Umtauschen von Bargeld zu Hause ist jedoch, dass dies für einige Urlaubsländer nicht möglich ist. Das Geld muss vor Ort getauscht werden. Hinzu kommt eine nicht zu unterschätzende Gefahr von Diebstahl, die bei jedem Transport von Bargeld zwangsläufig besteht.

Reiseschecks bzw. Traveler Cheques sind ebenfalls ein relativ sicherer und weitestgehend anerkannter Weg, gewünschte Geldbeträge zu transportieren. Da sie nur mit der Unterschrift des Eigentümers Gültigkeit besitzen und diese geprüft wird, ist der Besitzer vor Verlusten gut geschützt. Auch eine Sperrung der Schecks ist im Falle eines Diebstahls durch das Informieren des Reisescheck-Ausgebers möglich. Nachteil ist, dass zusätzliche Kosten in Höhe von ein bis zwei Prozent des Tauschbetrags anfallen und eine vorherige Bestellung erforderlich ist. Aufgrund der Bestelldauer von bis zu zehn Tagen ist diese Zahlungsmethode also für kurzfristige Reisen ungeeignet.

Eine weitere Möglichkeit sind EC-Karten, über die die meisten Haushalte sowieso verfügen. Ausländische Bankautomaten, die Maestro akzeptieren, bieten Bargeldabhebungen mit der EC-Karte an. Es ist jedoch hier von Land zu Land unterschiedlich, wie üblich und verbreitet diese Automaten sind. Hinzu kommt, dass pro Tag ein maximaler Abhebungsbetrag zur Verfügung steht, der nicht überschritten werden darf. Wer diese Möglichkeit nutzt, sollte in jedem Fall PIN-Nummer und Karte getrennt voneinander aufbewahren, da sonst das Risiko des Missbrauchs durch andere Personen im Falle eines Diebstahls zu hoch ist.

FrauKarte Bargeldloses Bezahlen im AuslandKreditkarten sind eine weitere Option und eine gängige Art der Bezahlung im Ausland und auch im Inland. Die Vorteile einer Kreditkarte sind vielfältig, angefangen bei der Sicherheit, denn zum Bezahlen muss im Regelfall die Unterschrift des Inhabers auf dem Rechnungsbeleg vorliegen. Aber auch eine PIN-Nummer kann vom Kreditkarteninstitut angefordert werden, mit der an den meisten ausländischen Bankautomaten eine Bargeldabhebung möglich ist. Des Weiteren ist die Akzeptanz im Ausland weitaus höher als die der EC-Karte.

Eine Kreditkarte kann sowohl zum direkten Bezahlen als auch zur Abhebung von Bargeld verwendet werden. Beim Bezahlen fallen je nach ausgebender Bank Auslandsgebühren an. Außerdem ist der Eigentümer in der Höhe der Abhebung oder des Bezahlbetrags nur durch das Kreditkartenlimit begrenzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass Kreditkarten bei vielen Hotelreservierungen und Buchungen von Mietwagen als Sicherheit gefordert werden.

Es gibt neben den kostenlosen Kreditkarten  auch Kreditkarten mit jährlichen Gebühren. Meistens sind neben der Möglichkeit des bargeldlosen Bezahlens noch weitere Leistungen enthalten, die im Ausland und während Urlaubsaufenthalten von Vorteil sein können. So werden die Kreditkarten meist von Versicherungen, wie einer Reiserücktritts-, Reisekranken-, Unfall- oder Gepäckversicherung ergänzt, die dann nicht mehr gesondert abgeschlossen und bezahlt werden müssen.

Die Geschichte der Kreditkarte

9. Juni 2010 | Von Redaktion Hanseatic Bank | Kategorie: Kreditkarte

Für den Besitz einer Kreditkarte sprechen viele Gründe. Als modernes Zahlungsmittel erfreut sie sich global bei Verbrauchern und den Akzeptanzstellen großer Beliebtheit. Weltweites bargeldloses Zahlen wird dem Nutzer ermöglicht. Mittlerweile gehört bei einer Auslandsreise eine Kreditkarte in jedes Handgepäck, da sie wesentlich häufiger als die üblichen EC-Karten akzeptiert wird. Außerdem erhalten Sie an ausländischen Bargeldautomaten mit einer Kreditkarte problemlos Zahlungsmittel in der entsprechenden Landeswährung.

Aber nicht nur auf Reisen, sondern auch bei Anschaffungen über das Internet wird die Kreditkarte immer beliebter. Kreditkarten werden im Internet oftmals bevorzugt, da die Zahlweise für den Verkäufer sicher und schnell ist. Somit kann die Ware auch schneller ausgeliefert werden, was wiederum dem Käufer zugutekommt. Ein weiterer Vorteil der Kreditkarte besteht in dem individuellen Verfügungsrahmen, welcher dem Nutzer eingeräumt wird. Somit steht dem Kartenbesitzer ein permanenter zusätzlicher Geldbetrag zur Verfügung.

genial card 300x251 Die Geschichte der KreditkarteDoch was versteht man eigentlich genau unter einer Kreditkarte? Sie entspricht einer weltweit einsetzbaren Chipkarte, mit welcher man Dienstleistungen und Waren unkompliziert bezahlen kann. Die Kreditkarten werden in der Regel von Banken, welche mit den Kreditkartenorganisationen zusammenarbeiten ausgegeben. Der Name Kreditkarte beruht auf der Tatsache, dass den Karteninhabern unter Verwendung der Karte oftmals ein Kredit gewährt wird. Erstmalig wurde der Begriff 1887 von Edward Bellamy in einem Science-Fiction-Roman erwähnt.

Der Grundgedanke der Kreditkarte stammt ursprünglich aus den USA und wurde dort auch bereits 1894 in die Realität umgesetzt. Daraufhin begann sie ihren Siegeszug. Damals wurden die ersten der Kredit gewährenden Karten von Hotels an ausgesuchte Gäste vergeben, welche dadurch Leistungen mit späterer Zahlung in Anspruch nehmen konnten. In den Folgejahren zogen andere Branchen, wie Kaufhausgesellschaften oder Restaurantketten gleich und vergaben erste Kreditkarten an ihre Kunden. Auf diesem Wege festigte man die Firmentreue und erleichterte die Zahlung. Etwas später, wieder in den Vereinigten Staaten von Amerika, kamen die Universalkreditkarten auf den Markt, welche nicht nur bei einem Unternehmen zur Zahlung eingesetzt werden konnten. Bald darauf wurden auch die Ländergrenzen überwunden und die Kreditkarte setzte ihren Erfolgskurs fort.

Gegenwärtig gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Kreditkarten, welche sich immer mehr den jeweiligen Kundenansprüchen anpassen. So erhält der Karteninhaber beispielsweise bei einer Chargekarte eine monatliche Rechnung über den Gesamtbetrag, welcher innerhalb 30 Tagen belastet wird. Auf diesem Weg wird dem Kunden für den Zeitraum zwischen der Zahlung des Einkaufes und der Rechnungsbegleichung ein meist zinsloser Kredit mit geringer Laufzeit gewährt. Demgegenüber gibt es die Daily-Chargekarte, bei welcher die Abrechnung über ein technisches Kartenkonto erfolgt. Dieses wird im Guthaben geführt und bietet zusätzlich einen monatlichen Kreditrahmen. Ist das Kartenkonto mit Guthaben gefüllt, so wird dieses bei einem Einkauf sofort belastet. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, so kann der für Kreditkarten übliche Kreditrahmen genutzt werden. Für Internet-Einkäufe sind die sogenannten virtuellen Kreditkarten, welche nur aus den notwendigen Kartendaten bestehen und innerhalb des Internets wie normale Kreditkarten fungieren, im Vormarsch.

In verschiedenen Ausstattungen, angefangen bei der Silberkarte über die Gold- bis hin zur Platinkarte, werden Kreditkarten angeboten. Dabei unterscheiden sie sich durch das entsprechende Zusatzleistungs-Paket, mit welchem die Karte in Verbindung steht. Solche Zusatzleistungen können Versicherungen oder auch Serviceangebote sein.

Generell ist auch der Besitz mehrerer Kreditkarten möglich, wenn man beispielsweise besonders häufig im Ausland tätig ist und bei der Akzeptanz der Kreditkarte vor Ort sicher gehen möchte. Allerdings wird jede Ausstellung einer Kreditkarte der SCHUFA gemeldet. Wenn die Anzahl der Kreditkarten-Meldungen den üblichen Rahmen überschreitet, wirkt sich dies negativ auf den zu berechnenden Scorewert aus. Bei der Zahlung mit einer Kreditkarte entstehen bekannterweise Kosten, welche der Händler, bei dem der Kartenbesitzer seine Dienstleistungen beziehungsweise seine Waren käuflich erwirbt, tragen muss. Diese Gebühren variieren je nach Kreditkartenanbieter. Bei einigen Kreditinstituten erfolgt eine kostenfreie Ausgabe der Karten an die Kunden (z.B. GenialCard der Hanseatic Bank), andere Institute verlangen einen bestimmten Kreditkarten-Umsatz, damit die Jahresgebühr für den Kunden entfällt. Eine dritte Möglichkeit besteht in der Jahresgebühr, welche andere Institute verlangen.

Sollte man eine Kündigung der Kreditkarte in Betracht ziehen, ist dies problemlos möglich, da in der Regel keine Kündigungsfristen einzuhalten sind. Kreditkarten können von den Kreditkarten-Besitzern und auch von den Karten-Anbietern fristgemäß schriftlich gekündigt werden, wobei die Kündigungsregeln des entsprechenden Vertrags zu berücksichtigen sind. Die Laufzeiten von Kreditkarte betragen in der Regel zwischen einem und fünf Jahren. Die Kündigung der Karte durch den Karteninhaber ist zwar jederzeit möglich, allerdings wird die Kartengebühr trotzdem bis zum Vertragsende berechnet. Die Kreditkarte ist mit dem Wirksamwerden der Kündigung unaufgefordert und umgehend dem Kreditkarten-Anbieter zu übergeben.

Wenn Sie künftig nur noch die jahresgebührenfreie VISA-Kreditkarte der Hanseatic Bank als einzige Kreditkarte einsetzen möchten, dann können Sie Kreditkarten anderer Banken ganz einfach mit dem folgenden Dokument kündigen, das Sie sich kostenlos als PDF herunterladen und ausdrucken können.

Kreditkarten sicherer durch EMV-Chip

19. Januar 2010 | Von Redaktion Hanseatic Bank | Kategorie: Kreditkarte

Ein kleiner golden oder silbern glänzender Chip auf der Vorderseite macht EC- und Kreditkarten sicherer. Dieser sogenannte EMV-Chip entspricht dem aktuellsten Stand der Technik und macht Kartenmissbrauch nahezu unmöglich. Die in dem Chip gespeicherten Daten können bisher weder kopiert noch verändert werden. In Europa sollen bis Ende 2010 alle Kreditkarten und Kartenterminals auf den sicheren EMV-Standard umgestellt sein. Weltweit werden bereits über 700 Millionen Karten mit EMV-Chip eingesetzt.

GenialCard Visakarte mit EMV-ChipKreditkarten sind ein beliebtes bargeldloses Zahlungsmittel. Das macht sie besonders für Reisende interessant, die sich keine Sorgen mehr um die unterschiedlichen Währungen machen müssen. Heutzutage sind die scheckkartengroßen Plastikkarten weltweit einsetzbar und werden zur Bezahlung fast jeden Produkts oder jeder Dienstleistung akzeptiert. Interessanterweise wurde der Begriff „Kreditkarte“ bereits 1887 in einem amerikanischen Science-Fiction Roman als Zahlungsmittel erwähnt.

Die große Verbreitung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Kreditkarte als Zahlungsmittel, vor allem auch im Internet, haben in den letzten Jahren jedoch immer wieder zu Kartenmissbräuchen geführt. Nichts desto trotz ist die Kreditkarte eines der sichersten Zahlungsmittel. Damit das so bleibt setzen immer mehr Banken auf den EMV-Standard. Dieser Standard wurde Anfang der Neunziger Jahre durch die drei großen Kartengesellschaften Europay International (heute MasterCard Europe), MasterCard und VISA entwickelt, die ihm auch den Namen gaben.

Bei EC-Karten ist der EMV-Chip bereits sehr weit verbreitet. Europäische Kreditkarten sollen bis spätestens Ende 2010 flächendeckend mit dem Chip ausgerüstet sein. Weltweit werden bereits weit über 700 Millionen Karten mit EMV-Chip eingesetzt und an über 10 Millionen EMV-fähigen Terminals akzeptiert. Dennoch werden Kreditkarten vorerst sowohl einen EMV-Chip als auch einen Magnetstreifen haben. Denn z.B. in den USA wird der EMV-Standard noch nicht umgesetzt.

Der EMV-Chip macht EC- und Kreditkarten sicherer. Die Kartendaten wurden bisher auf dem Magnetstreifen gespeichert und konnten leichter kopiert und damit missbraucht werden. Ein EMV-Chip besitzt einen Mikroprozessor der das Auslesen oder Verändern der Kartendaten verhindert. Das Kopieren der Kartendaten auf dem Chip ist mit den heute zur Verfügung stehenden technischen Mittel nahezu unmöglich. Die Daten auf dem Magnetstreifen können zwar nach wie vor kopiert werden, aber wenn eine Karte zusätzlich den Chip besitzt, dann lesen die neuen Terminals nur den Chip aus. Ist kein Chip vorhanden, behandeln diese neuen Terminals die Karte als Fälschung. Zudem kann der Prozessor im Chip, der einem Minicomputer gleicht, eigene Verschlüsselungen oder Zusatzfunktionen ausführen was ihn auch für künftige Mehrwertdienste in Zusammenhang mit der Kreditkarte interessant macht.

Ein weiterer Vorteil des EMV-Chips besteht darin, dass die Echtheit der Karte bei jedem Bezahlvorgang direkt im Kartenlesegerät geprüft werden kann, und dass auch ohne eine Online-Verbindung, die immer eine gewisse Wartezeit verursacht hat. Wurden Kreditkartenzahlungen bisher durch eine Unterschrift bestätigt, so wird das künftig durch die PIN erfolgen. Somit kann jemand ohne Kenntnis der richtigen PIN mit einer gestohlenen oder gefundenen Kreditkarte nichts mehr anfangen.

Auch das Bezahlen im Internet wird sicherer. Denn auch hier wird man in Zukunft eine PIN oder ein Passwort eingeben müssen und nicht mehr nur die dreistellige Prüfnummer, die auf der Rückseite der Karte steht und die eigentlich jeder einsehen kann. Hier muss man jedoch beachten, dass noch nicht alle Onlinehändler oder Banken die entsprechenden Standards umgesetzt haben. Onlinehändler, die das Verfahren bereits unterstützen, zeichnen ihre Webseite mit “MasterCard Secure Code” oder “Verified by Visa“ aus.

Trotz aller technischer Raffinesse und hoher Sicherheitsstandard bleibt dennoch ein Restrisiko seitens des Karteninhabers bestehen. Hier ist jeder selbst angehalten, die entsprechende Sorgfalt walten zu lassen. So sollte man niemals seine PIN zusammen mit der Karte aufbewahren und auch darauf achten, dass einem niemand bei der Eingabe der PIN in ein Kartenterminal über die Schulter blickt. Beachtet man diese Hinweise, bleibt die Kreditkarte auch in Zukunft eines der sichersten Zahlungsmittel im bargeldlosen Zahlungsverkehr, im Internet und in Laden um die Ecke.

Achten Sie also beim Beantragen einer Kreditkarte darauf, dass Ihre Bank bereits den EMV-Standard nutzt und einen EMV-Chip auf der Vorderseite der Karte integriert hat. Wenn Sie noch keine sichere Kreditkarte besitzen, können Sie sich gleich hier die kostenlose GenialCard beantragen – natürlich mit EMV-Chip.

Kreditkarte – aber sicher!

27. November 2009 | Von Redaktion Hanseatic Bank | Kategorie: Kreditkarte

Sicher zahlen mit KreditkarteKreditkarten sind ein modernes Zahlungsmittel, dass heute kaum ein Verbraucher missen möchte. Sei es die Reisebuchung im Internet, der Kauf von Konzertkarten oder der Wochenendeinkauf im Supermarkt – mit einer Kreditkarte bezahlen Sie so, wie es Ihnen gefällt.

So vielfältig und einfach der Einsatz einer Kreditkarte ist, so gibt es ein paar Punkte, die Sie für eine sichere Verwendung der bunten Plastikkarten beachten sollten.

Tipps zum Umgang mit einer Kreditkarte

  • Sofort nach dem Erhalt Ihrer Kreditkarte sollten Sie diese unterschreiben, um evtl. Missbrauch durch Dritte zu vermeiden.
  • Bei der Benutzung eines Geldautomaten, sollten Sie darauf achten,  dass niemand Ihre PIN (Persönliche Identifikationsnummer) einsehen kann.
  • Vergessen Sie nicht nach dem Geldabheben am Automaten Ihre Karte und Ihren Beleg einzustecken.
  • Sollte Ihre Karte einmal in einem Geldautomaten stecken bleiben, informieren Sie umgehend die Bank vor Ort und Ihr Kreditkarteninstitut.
  • Entdecken Sie auf Ihrer Abrechnung Umsätze, die Sie nicht getätigt haben, teilen Sie dies unverzüglich Ihrer Bank mit.
  • Am besten notieren Sie sich die Service-Telefonnummer Ihres Kreditkarteninstituts und bewahren diese getrennt von Ihrer Karte auf.
  • Notieren Sie sich auch Ihre Kartennummer und bewahren Sie diese ebenfalls getrennt von Ihrer Kreditkarte auf.
  • Lassen Sie Ihre Kreditkarte, wenn möglich nie aus den Augen. Besonders beim Einsatz im Ausland sollten Sie Ihre Karte nach dem Bezahlen kurz kontrollieren.

Was tun beim Verlust der Karte?

Falls Ihnen Ihre Kreditkarte einmal gestohlen werden sollte oder Sie die Karte verlieren, lassen Sie diese sofort sperren. Rufen Sie dazu bei Ihrem Kreditkarteninstitut an und teilen Sie dort Ihre Kartennummer mit. Im Regelfall erhalten Sie umgehend eine Ersatzkarte.

Falls Sie die Telefonnummer Ihres Kreditkarteninstituts nicht bei sich haben, kann Ihnen auch Visa direkt weiterhelfen. Der mehrsprachige Notfallservice Visa Global Card Assistance Service (GCAS) steht Ihnen täglich rund um die Uhr zur Verfügung.

Im Ausland wählen Sie eine der gebührenfreien Hotlines Ihres Aufenthaltsortes (www.visaeurope.com). In Deutschland wählen Sie die kostenlose Service- Nummer: 0800/811 8440.

Sollten Sie für das Land, in dem Sie sich gerade aufhalten, keine gebührenfreie Rufnummer finden, oder diese technische Probleme aufweisen, haben Sie die Möglichkeit unter folgender Telefonnummer ein R-Gespräch zu führen: + 1 (0) 410 581 9994.

Der Bezahl-Knigge – Mit VISA Etikette zeigen

26. November 2009 | Von Redaktion Hanseatic Bank | Kategorie: Kreditkarte

Gemeinsam mit knigge.de hat Visa den „Bezahl-Knigge“ veröffentlicht, in dem die Themen “Bezahlen” und “Rechungen begleichen” unter die Benimm-Lupe genommen werden. Der Knigge gilt als der umfassendste Ratgeber in Sachen Umgangsformen und kann jetzt auch beim Bezahlen im Alltag praktische Hilfestellung leisten. Die Experten von Knigge sind sich übrigens einig: Bezahlen mit Kreditkarte ist die diskreteste Variante.

Trinkgeld - © argot - Fotolia.comDas passende Zahlungsmittel

Welches Zahlungsmittel das richtige ist, hängt von der Situation ab, in der Sie sich befinden. Geschäftsessen oder Freundinnen-Treff, nobles Dinner oder einfacher Mittagstisch?

Am besten halten Sie sich an diese Regel: Je offizieller oder eleganter Ihre Einladung, desto diskreter Ihr Bezahlen. Sind Sie Gastgeber einer größeren Runde, bezahlen Sie am besten per Kreditkarte. So müssen Sie nicht vor Ihren Gästen mit den Geldscheinen hantieren. Bei Geschäftsessen bietet es sich an, sich die Rechnung ins Unternehmen schicken zu lassen. Alternativ können Sie die Rechnung mit Ihrer Kreditkarte begleichen. Am besten informieren Sie sich zuvor über die Modalitäten in Ihrem Wunschrestaurant, so kommt es später nicht zu unangenehmen Überraschungen. Benötigen Sie für Ihre Spesenabrechnung ein quittiertes Trinkgeld, nennen Sie der Restaurantfachkraft den entsprechenden Betrag und lassen Sie ihn mit auf Ihre Rechnung setzen.

Geschlechterkampf passé

Früher galt es als unschicklich, wenn eine Dame einen Herrn einladen wollte. Zudem spielte oft das männliche Ego auch nicht mit – nicht selten bezahlte nach langem Hin und Her dann doch er. Das ist passé!

Tipp: Am besten laden Sie Ihren Gast offiziell ein (das gilt natürlich jeweils für beide Geschlechter), so sind die Fronten geklärt. Zudem können Sie als Gastgeberin vor dem Essen dem Servicepersonal Bescheid geben, dass Sie die Rechnung übernehmen werden – leidige Diskussionen können so erst gar nicht aufkommen.

Rechnung getrennt oder zusammen?

In Deutschland ist es mittlerweile weitverbreitet, dass man Ihnen als Gast die Frage stellt: „Zusammen oder getrennt?“ Wenn Sie also nicht schon von Vornherein die Frage des Bezahlens geklärt haben, kann es spätestens jetzt zu unangenehmen Situationen kommen: Sie sagen „getrennt“, Ihre Begleitung sagt „zusammen“. Um dieses Fettnäpfchen zu umgehen, klären Sie besser direkt im Vorfeld ab, wer dieses mal „dran“ ist.

Bezahlen am Tisch?

Heute ist es kein Muss mehr, zum Bezahlen den Tisch zu verlassen. Die Kreditkarte können Sie beispielsweise unter Wahrung der nötigen Diskretion einfach zur Rechnung legen. Wenn Sie allerdings Ihre Rechnung bar begleichen wollen, sollten Sie hierfür lieber kurzfristig Ihre Gäste verlassen. Diskretion ist hierbei eben die höchste aller Tugenden!

Wer lädt, zahlt die Zeche

Grundsätzlich gilt: Wer einlädt, bezahlt auch! Egal ob Mann oder Frau – wenn Sie sich als Gastgeber avisiert haben, müssen Sie später auch die Rechnung begleichen. Also überlegen Sie gut, bevor Sie in großer Runde verkünden, dass heute alles auf Sie geht. Ein Zurück ist nicht möglich; peinlich besonders dann, wenn das Portemonnaie leer ist – dann sollte man wenigstens eine Karte vorweisen können.

Wie viel Trinkgeld gibt man?

In Deutschland gilt: Man sollte, muss aber kein Trinkgeld geben. Denn die Bediengelder sind im Preis mit einkalkuliert. Einigkeit besteht aber darüber, dass es für gute Leistung auch ein gutes Trinkgeld geben sollte. Am besten orientieren Sie sich an der Fünf- bis Zehn-Prozent-Regel; jeweils bezogen auf die Rechnungshöhe.

In guten Hotels halten Sie für den Zimmerservice zwei bis fünf Euro pro Lieferung bereit und bei An- und Abreise zwei Euro Trinkgeld pro Gepäckstück. Organisiert Ihnen der Hotel-Concierge jedoch Karten für die ausverkaufte Theatervorstellung, sollte Ihnen dies schon mal zehn Euro extra wert sein. 50 Cent sind für die Garderobiere pro Kleidungsstück angebracht; bei Taxifahrten sind in Deutschland im Allgemeinen rund zehn Prozent der Summe üblich.

Aber natürlich spricht nichts dagegen, grundsätzlich mehr zu geben, wenn Sie besonders zufrieden waren. Wenn jedoch nicht, oder wenn Sie gar verärgert über den schlechten Service sind, sollten Sie auch hier konsequent sein und nichts geben. Übrigens: Die Ausrede „kein Bargeld“ gilt beim Trinkgeldgeben nicht mehr. Auch bei einer Zahlung mit der Kreditkarte kann man heute fast überall Trinkgeld geben – einfach den gewünschten Betrag vor dem Unterschreiben in das dafür vorgesehene Feld des Kartenbelegs einfügen.

Bezahlen von Kleinbeträgen

Sicherlich, gerade dann, wenn es ums diskrete Bezahlen geht, ist die Kredit- oder EC-Karte gefragt. Mitunter muss man sich allerdings schon fragen, ob die Frau vor Ihnen an der Supermarktkasse ihre Tüte Milch nicht doch auch in bar hätte bezahlen können. Doch generell gilt: Auch das Bezahlen von Kleinbeträgen mit Karte ist mittlerweile kein Problem mehr, da es einfach geht und keine Gebühren anfallen.

Der Bezahl-Knigge wurde von Visa zur Verfügung gestellt und kann auch als PDF heruntergeladen werden.

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  4. D
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  8. H
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