EC-Karte
18. November 2009 | Von Redaktion Hanseatic Bank | Kategorie: LexikonSiehe auch Debitkarte.
Siehe auch Debitkarte.
Der effektive Jahreszinssatz (auch Effektivzins) drückt aus, wie viel Zinsen ein Kreditnehmer während eines Jahres zu Zahlen hat. Darin sind Bearbeitungskosten und andere entstehende Kosten, die nicht aufgrund des eigentlichen (nominalen) Zinssatzes zustande kommen, bereits mit eingerechnet.
Beantragt ein Privatkunde einen Kredit muss er einen Einkommensnachweis (Gehaltsnachweis) bringen. Dieser Nachweis gibt dem Kreditinstitut eine Auskunft über die mögliche finanzielle Belastung des Kreditnehmers (Bonitätsprüfung). Als Einkommensnachweis genügen dem Kreditinstitut meistens die letzten drei Gehaltsabrechnungen.
Einlagensicherungsfonds sind freiwillige Sicherungssysteme von Bankengruppen, die die Einlagen der Bankkunden, d.h. Guthaben auf Girokonten und Sparbüchern, Termingelder sowie Sparbriefe, über den im Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz vorgeschriebenen Betrag von 100.000 € hinaus schützen. Die Banken, die einem Einlagensicherungsfonds angeschlossen sind, zahlen jährlich einen von ihrem Umsatz und ihrer Bonität abhängigen Betrag in den Sicherungsfonds. Im Entschädigungsfall erstattet der Sicherungsfond die Einlagen bis zur Sicherungsgrenze an die Kunden. Die Sicherungsgrenzen der einzelnen Banken können im Internet abgefragt werden.
Der EMV-Chip ist ein moderner Sicherheitsstandard, um EC- und Kreditkarten sicherer zu machen. Im Vergleich zu einem Magnetstreifen, kann der EMV-Chip weder kopiert noch verändert werden. Eine gestohlene Kreditkarte mit diesem Chip kann ohne PIN nicht verwendet werden. Kreditkarten mit EMV-Chip, wie die GenialCard, entsprechen dem aktuellsten Stand der Technik.
Das Buchstabenkürzel EMV steht für die Unternehmen, die den Standard entwickelt haben: Europay International (heute MasterCard Europe), MasterCard und VISA.
Die EU-Überweisung wurde 2003 nach der Euro-Einführung geschaffen und ist das Pendant zur Inlandsüberweisung für den innereuropäischen bargeldlosen Zahlungsverkehr. Für eine EU-Überweisung wird eine IBAN und ein BIC zur eindeutigen Identifikation des Empfängerkontos benötigt. Für eine EU-Überweisung fallen in der Regel die gleichen Kosten an, wie für eine Inlandsüberweisung.