Festgeld
1. Juni 2010 | Von Redaktion Hanseatic Bank | Kategorie: Lexikon
Unter Festgeld (auch Termingeld) versteht man eine Geldanlage mit einer festen vereinbarten Laufzeit (in der Regel ab 30 Tagen) und einer häufig geforderten Mindestanlagesumme. Der Zinssatz ist für die definierte Laufzeit fest und kann nicht verändert werden. Eine vorzeitige Verfügung ist nicht möglich. Festgelder unterliegen keinen Kursschwankungen und zählen zu den Anlagen mit immens hoher Sicherheit. Viele Banken sind dem sogenannten Einlagensicherungsfonds angeschlossen, was dazu führt, dass das eingesetzte Kapital der Privatkunden meist in Millionenhöhe abgesichert ist.
Wer sein Geld nur für wenige Monate einfrieren lassen möchte, der ist in der Festgeldanlage gut aufgehoben. Wenn es darum geht Gelder über eine längere Zeit anzulegen, findet eine bessere Alternative im Sparbrief oder Dynamik-Sparbrief der Hanseatic Bank.
Schlagwörter: Festgeld, Geldanlage, Sparbrief, Termingeld
Festzins
30. November 2010 | Von Redaktion Hanseatic Bank | Kategorie: Lexikon
Unter einem Festzins versteht man einen festgeschriebenen Zinssatz, der über die gesamte Laufzeit eines Kredits oder Anlagegeschäfts gleich bleibt. Am häufigsten kennt man Festzinsangebote vom klassischen Ratenkredit oder den Immobilienfinanzierungen. Bei letzteren wird der Zinssatz in der Regel auf bestimmte Zeitperioden festgeschrieben (z.B. 5, 10, 20 Jahre). Festzinsangebote bieten sowohl der Bank als auch dem Kunden eine sichere Planungsgrundlage.
Fonds
15. März 2011 | Von Redaktion Hanseatic Bank | Kategorie: Lexikon
Fonds sind im Allgemeinen Geldmittelbestände zur Verwendung für bestimmte Zwecke. Aus finanzwirtschaftlicher Sicht ist ein Fonds (Investmentfonds) ein Sondervermögen, das von einer Kapitalanlagegesellschaft (Investmentgesellschaft) verwaltet wird. Die Anleger erhalten entsprechend der Höhe ihrer Einlage Anteile am Vermögen. Das Fondsmanagement investiert die Mittel im Namen der Kapitalanlagegesellschaft aber auf gemeinschaftliche Rechnung der Anleger in verschiedene Vermögenswerte entsprechend den Anlagerichtlinien des Fonds, um das Anlagerisiko möglichst breit zu streuen und kontinuierlich positive Erträge zu erzielen.
Nach der Art der Wertpapiere, in die die Mittel eines Fonds investiert werden, können die folgenden üblichen Fondsarten unterschieden werden:
Aktienfonds investieren das Geld der Anleger ganz oder überwiegend in Aktien.
Immobilienfonds legen das Kapital im Wesentlichen in Grundstücken und Gebäuden an.
Rentenfonds beinhalten festverzinsliche Wertpapiere wie z. B. Staatsanleihen, Bankschuldverschreibungen, Unternehmensanleihen.
Geldmarktfonds investieren in Bankguthaben und liquide Geldmarktinstrumente wie z. B. Schuldscheindarlehen, Anleihen.
Dachfonds erzielen Erträge, in dem sie Geld in anderen Fonds anlegen und dafür wiederum Anteilsscheine ausgeben.
Mischfonds investieren im Rahmen ihrer Fondsrichtlinien in Wertpapiere aller Kategorien.
Schlagwörter: Fonds, Fondsarten, Investmentfonds
Freistellungsauftrag
28. Dezember 2010 | Von Redaktion Hanseatic Bank | Kategorie: Lexikon
Durch einen Freistellungsauftrag kann ein Steuerpflichtiger in Deutschland sein Kreditinstitut anweisen, Kapitalerträge vom automatischen Steuerabzug freizustellen. Kapitalerträge und Zinsen bleiben bis zu einer Höhe von 801 Euro für Alleinstehende bzw. 1.602 Euro für zusammen veranlagte Ehegatten vom Abzug befreit (Sparerpauschbetrag). Freistellungsaufträge können auf mehrere Kreditinstitute aufgeteilt werden, wobei der Steuerpflichtige auf die korrekte Aufteilung selbst achten muss. Die Summe aller erteilten Freistellungsaufträge ist auf den Sparerpauschbetrag begrenzt.
Hier können Sie einen aktuellen Freistellungsauftrag herunterladen.
Weitere Informationen können Sie auch in unserem Artikel “Freistellungsauftrag rechtzeitig beantragen” nachlesen.
Schlagwörter: Freistellungsauftrag